Kurzcharakteristik Freiberg:
1959 wurde eine "Höhenstadt Freiberg" vor allem für einkommensschwächere Menschen geplant. Zwischen 1963 und 1969 wurden 2381 Wohneinheiten errichtet, die letzten Einheiten wurden in einem zweiten Abschnitt bis 1994 erbaut.
Das Ziel war die Schaffung von attraktiven Sozialwohnungen für junge Familien mit Kindern. Entstanden ist eine Mischung von Hochhäusern, Einfamilien- und Reihenhäusern. In Freiberg wurde das Leitbild der autogerechten Stadt mit seiiner Trennung von Fußgänger- und Fahrverkehr konsequent umgesetzt. Dazu gehört die Konzerntration des Autoverkehrs auf einen Ring mit weniigen Stichen zu den Gebäuden. Dazwischen ermöglichen zusammenhängende autofreie Zonen und mehrere Uunterführungen, daß Fußgänger jeden Punkt der Siedlung erreichen können, ohne eine Straße zu überqueren. Freiberg war der erste Stadtteil, in dem nur Flachdächer zugelassen waren. Alle Wohnungen werden mit Fernwärme aus dem Müllheizkraftwerk in Münster versorgt. Die Wohnanlage "Julius-Brecht" mit 440 Wohneinheiten gehörte zu den größten Wohnbauten in Westdeutschland ( Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde), die Wohnanlage "Apollo" ist ein Hügel- und Hochhaus mit Sauna und Hallenbad.
Für die Kleinsten gibt es 2 kirchliche Kindergärten und 2 städtische Kindertageseinrichtungen. Eine städtische Einrichtung wird derzeit abgerissen und komplett neu erstellt.
Freiberg verfügt über ein kompaktes Schulzentrum, ansässig sind hier die Herber-Hoover-Grund- und Hauptschule, die Helene-Fernau-Horn-Schule und Kreuzsteinschule, die Bertha-von-Suttner-Realschule sowie das Eschbach-Gymnasium.
Es gibt eine evangelische Kirche einschließlich Gemeindezentrum und die katholische Kirche mit Gemeindezentrum.
Die Stadt stellt eine Turn- und Versammlungshalle zur Verfügung, ebenso seit 2003 ein neues Bürgerhaus an der Gemarkungsgrenze Freiberg/Mönchfeld.
Die tägliche Grundversorgung ist in Freiberg sehr gut. 2 Kaufzentren enthalten alle notwendigen Geschäfte, mehrere Bäcker, einen Metzger, Super- und Drogeriemärkte ebenso wie eine großen Diskounter, auch die Stadtbücherei ist vertreten.
Freiberg hat eine Stadtbahn- und Busanbindung. Linie U5, U15(Berufsverkehr) und 54.
Freiberg besitzt einen Polizeiposten.
Auf dem Freiberg ist der TV Cannstatt mit einem Vereinsgelände ansässig ( ehemals SKV Freiberg ) ebenso wie der Tennisclub Freiberg-Mönchfeld.